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27. März 2012

Der versprochene Blogpost über Kerala kommt noch! :) Man wird nur ganz schön faul, was das Schreiben anbelangt, wenn man wieder zu Hause ist und soviele andere Sachen zu tun hat. :) Aber der Text ist so gut wie geschrieben, es müssen nur noch die Bilder eingefügt werden.
Andererseits bin ich mir auch nicht sicher, wieviele überhaupt noch auf den Blog schauen, jetzt wo wir wieder da sind?! Über Feedback würde ich mich freuen (da ist die Mühe nicht umsonst).






18. März 2012

Bye, Bye!

Heute ist unser letzter Tag in Indien. Aufgeregt wie die Schneekönige sitzen wir nun über unserem Gepäck und hoffen, dass alles irgendwie glatt geht. (bzw. dass alles reinpasst und wir nicht massiv die Gepäckgewichtsgrenzen überschreiten)...
Der Bericht über Cochin folgt dann noch in den nächsten Tagen :)

Drückt uns die Daumen, dass wir alles mitnehmen können und nicht am Flughafen die Koffer umpacken müssen ;)

Bis bald!


11. März 2012

Unser Guesthouse mit Squirrel ^.^

Hier noch schnell ein paar Bilder zu unserem Guesthouse hier in Pondicherry.
Wir wohnen nicht direkt in Pondi (wie es immer liebevoll genannt wird ^^), sondern etwas außerhalb in Kottakuppam - quasi einem Vorort von Pondicherry an der East Coast Road (ECR) Richtung Chennai.
Kottakuppam hat sogar (wie ich grade mit Schrecken festgestellt habe) eine eigene Homepage www.kottakuppam.webs.com - allerdings wüsste ich nicht, wo Kottakuppam Clean und Peace sein soll bzw. wo sie die netten grünen Fotos aufgenommen haben... Na gut, die Leute hier sind eigentlich ganz nett, auch wenn die Jugend-Gang an der Straßenecke jedesmal aufs Neue entzückt ist, wenn wir vorbeilaufen... Tunnelblick und durch...
Es leben hier sehr viele Muslime in der Gegend, sodass auch viele Moscheen zu finden sind. Sehr zu unserer Freude, da 5x am Tag der Muezzin den Gebetsruf mittels Lautsprecher verkündet wird -angefangen 5 Uhr früh... :/

Das Guesthouse liegt in einer kleinen Wohnsiedlung etwas abseits von der ECR, sodass man den Verkehrslärm zum Glück nicht mehr so hört. Allerdings werden links und rechts gerade "emsig" neue Wohnhäuser gebaut. Die Bauarbeiter sehen gar nicht so fleißig aus, trotzdem sind wir erstaunt, was sie doch für Fortschritte machen... ;)

das mit dem Palmendach ist unser Guesthouse

der "Hinterweg", eine kleine Abkürzung zur ECR


auf unser Dachterrasse


Inder bei der Arbeit...

Unser Zimmer ist ansich ganz nett und vor allem mal etwas dekoriert. Das ist irgendwie eine Seltenheit in indischen Hotels. Sonst ist immer alles sehr karg und minimalistisch...
Aber dadurch fühlen wir uns hier recht wohl, vor allem nachdem wir einmal noch das Appartment gewechselt haben. Hier in Tamil Nadu wütete vor einigen Wochen ein heftiger Zyklon, sodass dadurch bedingt Stromausfälle an der Tagesordnung sind. Im alten Zimmer saßen wir dann regelmäßig jeden Abend im Dunkeln und konnten rein gar nichts mehr machen, weil wir nicht mal die Hand vorm Gesicht gesehen haben. Im neuen Zimmer haben wir eine "Notbelechtung", sodass wir wenigstens Licht haben, auch wenn der Rest nicht funktioniert. Das macht es dann aber erträglicher... Über den Tag verteilt gibt es auch Stromausfälle (v.a. von Mittags bis Nachmittags) und Morgens zwischen 8 und 9 Uhr sind diese sogar geplant. Macht sich natürlich prima, wenn man genau da immer aufsteht...

Aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit unserem Guesthouse. Die Besitzerin hilft uns auch immer weiter, wenn wir Fragen haben und ist auch so immer für uns da.

Großer Pluspunkt ist die tolle Dachterrasse inklusive Hängematten, wo wir die meiste Zeit durch Warten vertrödelt haben.
Dort hüpft auch ab und zu (lustigerweise v.a. dann wenn die Franzosen weg sind) ein kleines putziges Squirrel rum... Muss ich noch erwähnen, wie süss ich die finde?! ^.^

rumschnüffeln...

neugierig sein...

rumhängen...

putzen...

Da wir die nächste Woche in Kerala verbringen werden, um noch mal die Seele baumeln zu lassen, werden die nächsten Tage keine neuen Berichte hier erscheinen! Bis spätestens Freitag, mit hoffentlich vielen schönen Bildern!







9. März 2012

Kühe!

Es gibt viele! Überall! Zwischen Müll, Häusern, Rikshas, Menschen... Einfach überall! Kühe, Kühe, Kühe... Muh!



keine Kommentare! :P








Krankenhaus ade!

Ich möchte das jetzt gar nicht weit ausführen, sondern euch nur kurz informieren.
Das mit unserer Famulatur hat nun leider nicht geklappt. Wir beide sind sehr traurig, wütend und enttäuscht. Was sich gestern abgespielt hat war unter aller Sau und hat uns doch sehr mitgenommen. Alles jetzt hier zu erzählen würde mehr als den Rahmen sprengen, und da doch sehr viel Emotionen dahinter stecken, lasse ich es auch lieber sein und erzähle es vielleicht später mal persönlich.

Kurz gefasst: Eine Famulatur in unserem angestrebten Krankenhaus wäre möglich gewesen, allein aber die Art und Weise, wie wir gestern behandelt wurden und die Kompromisse und Gefahren, die wir hätten eingehen müssen, haben uns letztendlich gegen die Famulatur entscheiden lassen. Für uns persönlich war es wahscheinlich die beste Entscheidung. Ärgern tut uns die Tatsache, dass uns die Möglichkeit Auislandserfahrungen im medizinischen Bereich zu sammeln somit fürs Erste genommen wurden und dass auch der Aufwand, den wir dafür betrieben haben, nicht gewürdigt wurde.

Wir haben uns heute noch darum bemüht, andere Krankenhäuser zu finden, wo wir sonst wenigstens eine 2-wöchige Famulatur hätten machen können. Beim ersten Krankenhaus hätte jeder von uns 200 Euro für die 2 Wochen zahlen sollen (!!!!und das für indische Verhältnisse!!!!) und beim zweiten Krankenhaus ist es letztendlich wieder an der Bürokratie gescheitert. Letztendlich haben wir das Projekt aufgegeben und versuchen die verbleibende Zeit hier in Indien noch zu geniessen.



Beachtime II (07.03.2012)

Mittwoch war dann wiedermal Warten angesagt. Warten auf den erlösenden Anruf aus der Klinik. Und weil uns das Warten langsam auf den Wecker ging, haben wir Mittags beschlossen wieder an den Strand zu fahren. So haben wir die Zeit wenigstens sinnvoll nutzen können, anstatt immer im Guesthouse rumzusitzen...

Diesmal haben wir einen anderen Strand ausprobiert - Serenity Beach. Der liegt näher an unserem Hotel und ist nicht so Inder-lastig, wie die anderen. Außerdem liegen viele Boote am Strand, wo man sich ein bisschen vor den Blicken der Inder verstecken kann. ;)


Vom Baden muss ich ja nicht mehr viel erzählen... Wasser war wieder sehr angenehm und sauber und der Sand war fast noch feiner, als am Auro-Beach. Also alles in allem sehr toll.

Für die Unterhaltung hat diesmal unser französischer Strandmatten-Nachbar gesorgt. Seine Yoga-Übungen waren ja urkomisch (obwohl ich ihn auch für seine Gelenkigkeit bewunder...).
Hier eine kleine Fotostory... (man erkennt ja zum Glück sein Gesicht nicht, von daher kann ich das ja bestimmt mal machen ;D)










Wie gesagt, bewundernswert ist es allemal, aber lustig wars auch... ;)




6. März 2012

AUROVILLE (06.03.2012)

Nachdem uns schon soviele Leute hier in Indien darauf angesprochen haben, ob wir denn schon in Auroville waren, sind wir heute da hingefahren. Noch nicht ahnend, was auf uns zukommt, haben wir uns eine Riksha geschnappt (mit Fahrer natürlich) und sind da hingedüst.
Der Weg dahin war dann doch länger als gedacht, da gerade das spirituelle Zentrum doch sehr abgeschieden mitten in der indischen Pampa liegt.

Hier nun erstmal eine kurze Erläuterung der Idee, die hinter Auroville steht:

Begründer der Idee ist Sri Aurobindo und Mira Alfassa (The Mother). Gemeinsam haben sie, basierend auf der Gesellschaftstheorie von Sri Aurobindo, das Konzept einer universellen Stadt erstellt, in der jeder leben kann, egal welcher Abstammung, welcher Hautfarbe, welcher Nation er ist.
Grundsteinlegung war am 28.02.1968, wo sich Vertreter von 124 Nationen und 23 indische Staaten versammelt haben. Jede Nation brachte Erde aus ihren Heimatländern, die in einer weißen Urne gesammelt wurde und heute im Zentrum des Versammlungsplatzes neben dem Matrimandir steht.

The Charter of Auroville besagt folgendes:
  1. Auroville gehört niemanden im besonderen. Auroville gehört der ganzen Menschheit. Aber um Auroville zu leben, muss man bereit sein, dem Göttlichen Bewusstsein zu dienen.
  2. Auroville wird der Ort einer Erziehung ohne Ende, ständigen Fortschritts und einer Jugend sein, die niemals altert.
  3. Auroville möchte die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft sein. Durch die Nutzung aller äußeren und inneren Entdeckungen wird Auroville zukünftigen Verwirklichungen kühn entgegenschreiten.
  4. Auroville wird der Platz materieller und spiritueller Forschung für eine lebendige Verkörperung einer wirklichen menschlichen Einheit sein.
Zur Zeit wohnen ca. 2000 Menschen verstreut über ca. 100 Siedlungen im Gebiet Auroville.
Die Zukunftsvision der Stadt Auroville sieht wie folgt aus: 50.000 Menschen sollen in Häusern, die sich spiralförmig um das Zentrum (das Matrimandir) anordnen, leben.


Modell des Matrimandir
Die Stadt soll sich in vier Bezirke unterteilen: Kultur, Internationalität, Industrie und Wohnen. Das Matrimandir (Tempel der Mutter) liegt in einer riesigen eigens dafür geschaffenen Gartenanlage. Im Inneren befindet sich ein Kristall, der einstrahlendes Sonnenlicht bündelt und damit das ganze Innere erleuchtet (da es keine Fenster gibt). Nur ausgewählte Menschen (also keine Touristen) dürfen das Matrimandir besuchen, um dort zu Meditieren
Wenn man bedenkt, dass alleine für den Bau des Matrimandir fast 40 Jahre gebraucht wurden (1971 Baubeginn, 2008 Fertigstellung) , kann man sich ja vorstellen, wie lange es dauern wird, bis die Stadt erbaut wird...

Los ging unsere spirituelle Tour am Besucherzentrum.


In einem Informationsgebäude wurde man gebeten sich ein Video anzuschauen, welches einen über die Idee Aurovilles aufklärt, anzuschauen, bevor man irgendwelche Fragen stellt bzw. den Pass für die Besichtigung des Matrimandirs verlangt. Also: gesagt, getan! Wir uns das Video angeschaut... Naja, einerseits ist der Grundgedanke nicht schlecht, aber andererseits auch ein bisschen Utopie. Ein bisschen zu viel Utopie... Ob das jemals fertig wird ist fraglich...
Nachdem wir uns brav das Video angeschaut haben, haben wir auch den Pass für den Zutritt zum Garten des Matrimandirs erhalten.




Nach 1 km Fussmarsch durch die bisher schönste Botanik Indiens standen wir vor der goldenen Kugel - zusammen mit einer französischen Reisegruppe mit ihrem Guru...

Banyan-Baum mit Luftwurzeln, die dann mit dem Boden verwurzeln


Es ist schon sehr beeindruckend und auch der Garten war sehr schön. Aber so richtig warm werden konnten wir mit der Idee nicht. Wir hatten dafür unseren Spass auf unserem ganz persönlichen Erleuchtungstrip...


Versammlungsplatz mit der weißen Urne

wir und die französische Reisegruppe


unser Lieblingsbaum hier in Indien!


Zurück im Besucherzentrum waren wir ein bisschen Shoppen und haben dadurch unsere eigene Mitte und Erleuchtung gefunden und konnten dann zufrieden und entspannt wieder zurück zum Gästehaus fahren. :)