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26. Februar 2012

die ersten Tage in Pondicherry

Nun haben wir unser eigentliches Ziel in Indien erreicht - Pondicherry im Südosten von Indien. Ehemalige französische Kolonie, klein und an einigen Ecken auch recht schön und ruhig. Natürlich fehlt auch hier nicht das Gehupe der Riksha-, Taxi- und LKW-Fahrer. Das Stadtzentrum sieht teilweise doch sehr unindisch aus. Schöne Häuser, saubere Straßen, wenig Verkehr. Vor allem entlang der Küste. Je mehr man dann aber ins "Landes-/Stadtinnere" kommt, umso indischer wirds dann wieder. Lärm, Gehupe, Müll, Gestank, klotzende Inder.
Pondicherry ist aber doch sehr v.a. vom Yoga-/Ashram-/Meditationstourismus geprägt. Es laufen für indische Verhältnisse viele (Hippie-)Touristen rum, v.a. Franzosen.

Unser Gästehaus ist eigentlich ganz nett. Es liegt etwas außerhalb von Pondicherry in einer ruhigen Wohngegend, sodass wir vom Verkehr und Gehupe verschont werden.
Die Besitzerin ist sehr nett und spricht (endlich mal) ein gutes Englisch, sodass es nicht, wie sonst üblich, zu Kommunkationsproblemen kommt.
Die Zimmer sind hier größtenteils belegt, v.a. von Franzosen.
Unser kleines Appartment ist für indische Verhältnisse hübsch eingerichtet, auch wenn es einige Möbelstücke mehr hätte geben können. V.a. an Ablagen mangelt es ein bisschen. Auch ein bisschen mehr Tageslicht wäre ganz cool und auch ein bisschen weniger Stromausfälle (wobei wir heute noch keinen hatten, außer den üblichen zwischen 8 und 10 Uhr morgens - dass ist wohl normal in Tamil Nadu) → Nachtrag: kaum schreibe ich das hin, fällt der Strom natürlich aus! War ja klar...
Für die Küche waren wir heute noch fleißig einkaufen. Da wir kein Geschirr hatten mussten wir auf dem Markt Plastik-Zeugs kaufen. Ist ja zum Glück nicht teuer hier. Nun siehts kunterbunt in unserer Küche aus :D

unsere Marktstraße
Gewöhnungsbedürftig ist noch das Waschbecken im Wohnzimmer und nicht im Bad, aber das wird schon irgendwie gehen...

Die Stadt haben wir quasi auch gleich an einem Tag erkundet – mehr gibt’s hier auch gar nicht zu sehen... Die Strandpromenade lässt mal kurz etwas Urlaubsfeeling aufkommen, das Wasser sieht sogar gar nicht mal sooo dreckig aus. Ob ich darin allerdings Baden will, weiß ich noch nicht ;)





das erste Mal Kokosnuss geschlürft - ich fands nicht so lecker...
Angucken kann man sich ein paar Kirchen und Tempel, eine Gandhi-Statue und halt das französische Viertel.




Tempelelefant (armes Tier!), der, wenn man ihm Geld in
den Rüssel gesteckt hat, einen gesegnet hat...
Gegessen haben wir gestern Abend in einem kleinen französischem Dachgartenrestaurant. Es gab endlich mal Fisch und Fleisch. Geschmeckt hats ganz gut, wobei hier irgendwie kaum gewürzt wird.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt. Früh sollen wir dann im Krankenhaus mal anrufen. Dann werden wir erfahren, ob wir arbeiten gehen können oder nicht.

Wir werden berichten!









1 Kommentar:

  1. WAAHHH!!! Wenn man die Bilder vergrößert haben sie leider eine sehr schlechte Qualität. Ich hab mit falschen Einstellungen gearbeitet... Sorry! Hab jetzt aber auch keine Lust nochmal alles neu hochzuladen ;). Beim nächsten Mal wirds hoffentlich wieder besser!

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