MENÜ

STARTSEITEKONTAKTIMPRESSUM

25. September 2013

[23.09.2013] Hoa Lu und Tam Coc

Über Nacht haben wir uns nun wieder alles anders überlegt. Weil für Montag doch schönes Wetter angesagt wurde, wollten wir versuchen noch eine Tour nach Ninh Binh zu bekommen. Dafür sind wir extra früh aufgestanden, um an der Rezeption noch eine Tour zu buchen. Wir hatten Glück und sind dann gegen 8.30Uhr mit einer kleinen Reisetruppe aus hauptsächlich Australiern und Kanadiern in 2 Stunden in den Süden von Hanoi gefahren. Natürlich gehört der obligatorische Stopp in einer "Behindertenwerkstatt mit Verkauf" dazu.
Der erste wirkliche Halt war Hoa Lu, die ehemalige Königstadt, wo das erste Königreich von Vietnam gegründet wurde. Das Königreich bestand aus 5 Stämmen, welches sich in der damaligen fünffarbigen Flagge widerspiegelte. Letztendlich hat das Ganze nur 3 Jahre gehalten.




die 5-farbige Flagge und unser Guide
die Opfergabe ;)


Wer sieht ihn?
Danach ging es nach Ninh Binh, wo es erstmal Mittagsessen vom Buffet gab. Anschließend gings in die Ruderboote. Selber mussten wir aber nix machen, war auch gut so, weil viel zu warm und Plauze voll. 


Gerudert wird traditionell mit den Füßen. Macht auch Sinn, damit man mit den freien Händen den Sonnenschirm halten kann. 


Die Fahrt ging durch die traumhafte Landschaft flussabwärts, vorbei an gigantischen Krastfelsen und durch drei kleine Höhlen, die sogenannten Tam Coc. Von der Landschaft her war es wirklich wunderschön, es ist sogar aufgeklart und die Sonne ist rausgekommen. Allerdings ist es echt schade, dass alles sehr touristisch geprägt ist. Die Fahrt war eine regelrechte Karawane mit gelegentlichen Überholmanoevern und schwimmenden Pröddelverkäufern. In der Mitte der Tour wird man regelrecht genötigt, Essen und Krimskrams zu kaufen, auch als Verpflegung für die Bootsführer (wobei die dann wahrscheinlich das ganze einpacken und zum Wiederverkaufen wieder bei den Verkäufern abliefern).

die erste der Tam Coc Hoehlen



Das schönste war dann eigentlich die anschließende Fahrradtour. Dabei sind wir durch Dörfer und Reisefelder gedüst, was wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. 





Das nervige an den ganzen geführten Tours ist allerdings, dass man immer nur wenig Zeit hat. Es gibt strikte Zeitvorgaben gibt, in denen man die Sehenswürdigkeiten abklappert. Andererseits ist es wahrscheinlich nicht anders möglich Touristengruppen durch solche Attraktionen durchzuschleusen.
Danach ging es wieder zurück nach Hanoi. Unterwegs fing es erstmals an zu regnen, was sich bis in die Nacht durchgezogen hat.
Im Hotel haben wir noch schnell die Tour für die kommenden 2 Tage gebucht. Wir riskieren es und wollen in die Halong-Bucht fahren, weil wir nicht mehr Zeit in Hanoi verbringen wollen, indem wir auf das perfekte Wetter warten.

Gegessen haben wir im Quan Bia Minh. An sich war alles sehr lecker, aber doch irgendwie nicht ganz authentisch. Es saßen auch nur Touristen im Restaurant.
Abends haben wir noch die Weiterreise durchgeplant und Hotels gebucht, wodurch wir auch erst wieder spät ins Bett sind. So richtig Urlaub mit Ausschlafen wird das wohl nicht mehr... ;)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen