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27. September 2013

[25.09.2013] Hanoi again...

Da wir erst heute abend mit dem Nachtzug nach Hue weiterreisen haben wir somit noch den ganzen Tag, um Hanoi zu besichtigen. Bei Regenwetter, gewappnet mit Billig-Vietnamesen-Schirm (der dann auch direkt kaputt gegangen ist) und Regencapes, sind wir durch die Altstadt bis zum Literatur-Tempel gelaufen.

der Eingang - man beachte den "Busch" in der rechten Ecke
 Die Tempelanlage ist sehr schön gewesen. Es ist wohl sehr selten, dass so ein Bauwerk der vietnamesischen Architektur so gut erhalten geblieben ist. Erbaut wurde dieser 1070 durch Ly Thanh Tong zu Ehren von Konfuzius. Vietnams erste Universität wurde hier 1076 gegründet, auch wenn dies eher nur den Reichen zugänglich war. Die Gartenanlage drumherum war auch sehr schön, v.a. die kleinen putzigen Miniatur-Bonsai-Naturlandschaften. Fehlte nur noch die kleine Märklin-Eisenbahn, die um die Bonsai-Bäumchen fährt.





Miniaturwunderwelt

Danach ging es weiter in das Militärsviertel und zum Mausoleum von Ho-Chi-Minh. Da der Gute, aus Schönheitsgründen, gerade in Russland verweilt, mussten wir uns auch nicht so beeilen um rechtzeitig da zu sein. Ansonsten hat man nämlich die Möglichkeit zwischen 8 und 11 Uhr ihn unter strengen Auflagen zu besichtigen (keine Fotos, nicht stehen bleiben sondern im Gleichschritt einmal zügig drumherum laufen, nicht die Hände auf dem Rücken halten, etc.). Gesehen hätten wir ihn aber schon gerne mal. Das Mausoloeum an sich ist eher unspektakulär und der Platz davor ziemlich leer und öde. Aussehen soll das Ganze übrigens nach einer Lotusblüte, für uns wars eher ein Block.


Nebenan gab es noch ein riesen Onkel-Ho-Museum, was wir uns aber geschenkt haben. Stattdessen haben wir uns noch die einstelige Pagode angeschaut, welche komplett aus Holz besteht und nur durch eine steinerne Stele gestützt wird. Diese wurde durch Ly Thai Tong 1049 erbaut und soll an eine Lotusblüte erinnern und ist seine Kindern gewidmet. Das Original wurde durch die Franzosen zerstört und anschließend durch die neue Regierung wieder erbaut.


Da wir noch viel Zeit hatten, sind wir noch in den Norden zu der Tran Quoc Pagode gelaufen. Diese liegt am Tay Ho See und war viel kleiner als erwartet. Am Eingang waren wir uns sehr unsicher, ob wir überhaupt reindürfen (beide hatten wir kurze Hosen an). Und als dann zwei asiatische Touristinnen mit kurzen Röcken (nicht kürzer als unsere Hosen) kamen und vom Wärter anschreiend und beleidigend verscheucht wurden, war für uns die Sache klar. Trotzdem fragten wir den guten Herrn ganz schüchtern und siehe da, mit uns weißen Touris hatte er plötzlich keine Probleme mehr.

Tran Quoc
Im Hotel haben wir doch noch, nachdem wir schon ganz verzweifelt waren, ein schönes Hotel in Hoi An gebucht. Jetzt müssen wir nur noch irgendwie dort hinkommen. Ein Mitarbeiter vom Hotel hat uns dann noch zum Zug geschafft und wir sind dann gegen 19Uhr zusammen mit zwei Australierinnen in einem 4er-Abteil gefercht nach Hue gefahren. Die Züge sind hier viel besser als gedacht. Die Pritschen sind zwar steinhart, aber für eine Nacht ist das aushaltbar.


1 Kommentar:

  1. Hallo, ihr zwei, eure Reisekommentare und die Bilder finden wir super. Wir freuen uns auf weitere Berichte. Noch viele schöne Eindrücke. Gruß aus Dresden.

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