Am nächsten Tag schien zum Glück die Sonne, sodass wir baden gehen konnten. Wir haben wohl ziemliches Glück mit unserem Strandabschnitt, da der Sandstrand gerne mal übers Jahr hin und her wandert. Und wenn man Pech hat, hat man halt nur ne Betonschräge vorm Hotel.Gegen 14 Uhr wurden wir von unserem Jeep abgeholt und die wilde Fahrt konnte beginnen.
Wir wollten uns ein paar Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anschauen, die man teilweise nur mit dem Auto erreicht. Und hier scheinen sie alle voll auf Jeep abzufahren, sodass uns gar nichts anderes übrig blieb, als mit dem wackeligen Ding mitzufahren. Aber man muss ja auch mal was erleben...
Erster Halt war bei den Fairy Streams, ein kleiner "romantischer Flusslauf, gesäumt von exotischer Flora und Fauna". Soooo spektakulär wars dann leider nicht. Tolle Blumen und Tiere haben wir gar nicht gesehen... Man läuft durch einen kleinen vor sich hin plätschernden Bach, der selten mehr als knöcheltief wird. Ziel ist der Wasserfall am Ende des Bachlaufs. Vorbei gehts an Wald und sich auftürmendem roten Gestein, gelegentlich an ein paar skurrilen weißen Felsformationen.
Weiter gings dann mit dem Jeep in Richtung Weiße Sanddünen. Die Fahrt dahin war sehr action-geladen und teils auch ein bisschen nervig. Da unserer Fahrer wahrscheinlich irgendwelche Polizeikontrollen auf der Hauptstraße umgehen wollte (warum wollten wir bei dem Zustand der Karre gar nicht weiter wissen...) sind wir durch Nebenstraßen und über Feldwege geheizt. In dem wackeligen Ding war das dann nicht immer lustig und bei Vollbremsungen mussten wir aufpassen, nicht aus den Sitzen geschleudert zu werden (was zum Anschnallen gibts in den Ländern ja nicht).
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| Fishing Village |
Allerdings hielt die Ruhe nicht lange, da sobald es mit Regnen aufgehört hatte, die Einheimischen die vorwiegend asiatischen Touristen mit Mini-Quads versorgt haben, die daraufhin offensichtlich den Spaß ihres Lebens mit den Dingern hatten. Ab da war das Gekreische der kleinen Asiatinnen groß und auch die Quads waren nicht gerade die leisesten Modelle. Teilweise war das dann ganz lustig anzuschauen, v.a. die eher weniger PS-starken Gefährte. Außerdem konnte man sich noch kleine Rutschen ausleihen, mit denen man die Hänge runterrodeln konnte. Da der Sand aber noch nass war, hat das überhaupt nicht geklappt.
Auf dem Rückweg haben wir noch pünktlich zum Sonnenuntergang an den roten Dünen angehalten. Die waren aber weniger spektakulär als die Weißen und mit Sonnenuntergang war aufgrund von Wolken auch nicht viel.
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| weiterer Zwischenstopp: Red Canyons |
Das ganze machen sie auch ganz gerne am Strand, wo sie ab und zu auch quietschend durchs Wasser hüpfen. Aber selber baden gehen sie eigentlich nie...
Abends waren wir in einem lokalen beliebten Fischrestaurant essen, welches laut Konrad "laut Google Maps gleich um die Ecke ist". Nach gefühlten 3 Stunden und 100 km haben wirs dann doch noch gefunden. Zu essen gabs frisches Seafood. Konrad hat sich Krabbe in Tamarindensoße (war sehr lecker) ausgesucht und ich ganz bodenständig gegrillte Shrimps. Wir mussten leider relativ lange aufs Essen warten und nachdem ich ne Stunde gewartet habe und wir zwischendurch den Kellner auch nochmal nach dem Essen gefragt haben, habe ich auch endlich meine 4 (!) Shrimps bekommen. Die waren an sich lecker, aber von 4 Shrimps wird man halt nicht satt... Zum Glück hatten die Kellner nach unserer Nachfrage untereinander ein paar Verständigungsprobleme, sodass plötzlich nochmal ein Teller mit 4 Shrimps auf dem Tisch stand.













Tolle Bilder!
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