MENÜ

STARTSEITEKONTAKTIMPRESSUM

16. Oktober 2013

[15.10.2013] Angkor Wat - Tag 2

4.30 Uhr Weckerklingeln - und das alles fuer einen Sonnenaufgang ueber Angkor Wat! Diesmal ging es mit dem Tuk Tuk zu den Tempeln. Von gestern tut uns noch der Hintern weh... Wenn man sich ein kambodschanisches Fahrrad ausleiht sollte man halt nicht mit den weichesten Saetteln rechnen...
Puenktlich stehen wir dann also vor dem Seerosenteich westlich des Angkor Wat Tempels. Und wir sind nicht alleine... Eine riesen Schar an Touristen draengelt sich mit rum. Gerne wird auch vorgedraengelt ("Ease man, everyone's got the right to stand here and take pictures..."). Unseren Platz haben wir uns aber wieder hart zurueckerkaempft, because everyone got the right... 
Da es allerdings eher diesig war, war nicht viel mit wunderschoenen romantischen Sonnenaufgang. Es war dann halt irgendwann einfach hell... Ab und zu blitzte ein bisschen Sonnenrot durch eine Wolke hindurch. Am meisten haben aber die Fotoapparate der Toursiten geblitzt. Schade. Aber einen Versuch war es wert. 




Danach ging es weiter mit unserem freundlich-schuechternen Tuk Tuk-Fahrer Kimmy auf den Grand Circuit.
Angefangen haben wir bei der Elefantenterrasse und der Terrasse des Leprakoenigs, da wir dies gestern nicht mehr geschafft hatten. Die Elefantenterrasse diente dem Koenig als Tribuene fuer Prozessionen, Zeremonien etc. Die wahre Funktion der Terrasse des Leprakoenigs ist bisher unklar.


Elefantenterasse

PREAH KHAN

In der Klosterruine sollen zur Bluetezeit bis zu 1000 Moenche plus Beamte und Versorger gelebt haben. Kaum vorstellbar...
Am Eingang trifft man auf Naga, der mythischen Schlange. Zu je einer Seite wird sie von Daemonen und Goettern gehalten. Die Anlage an sich soll vom Baustil her dem Ta Prohm-Tempel sehr aehnlich sein. Nach dem Verlassen der Moenche wurden die Gebaeude weitgehend vom Dschungel verschluckt, sodass man auch heute noch Wuergefeigen, welche sich in das Gestein gefressen haben, findet.

Naga






Im Wandrelief Devatas, weibliche Gottheiten.
(Und ein Kambodschaner, der davon traeumt, auch eine zu sein)
Tempel der tausend Tueren


NEAK PEAN
Dieser kleiner Tempel soll gerade zur Regenzeit wunderschoen sein - na das passt ja!
Da der Tempel urspruenglich nur per Boot zu erreichen war, da er sich auf einer Insel in einem riesen Wasserbecken (Baray) befand, mussten sich die Franzosen anders behelfen und haben eine Dammstrasse zum Tempel erbaut. Heute laeuft man ueber einen Steg.



Der Tempel selber befindet sich innerhalb eines Hauptwasserbeckens, welcher nochmal von 4 kleineren Becken umgeben wird. Waehrend unserem Besuch waren alle Becken mit Wasser gefuellt, sodass man gar nicht naeher an den Tempel herangekommen ist.

links vom Tempel kann man ein steinernes Pferd
 im Wasser erkennen, welches auf die Insel zuschwimmt

TA SOM
Ta Som war (fuer uns) eher unspektakulaer. Einzig der alte Banyanbaum am oestlichen Tour (Gopura) war sehr beeindruckend!



OESTLICHER MEBON
Urspruenglich stand auch dieser Tempel auf einer Insel in einem riesigen Baray (deswegen befindet sich auf jeder Ebene des Tempels auch heute noch ein Bootsteg). Der See ist aber mittlerweile ausgetrocknet bzw. wird von Bauern zum Reisanbau genutzt.
Dieser Tempelberg symbolisiert den Goetterberg Meru und wurde aus allen Baumaterialien, die den Khmer zur Verfuegung standen, gebaut: Sandstein, Laterit, Ziegel und Gips.




BANTEAY SREI
Dieser ca. 40 km ausserhalb liegende Tempel erkundeten wir auf einer eingeschobenen Extratour. Der "Tempel der Frauen" besteht aus rotem Sandstein und ist mit kunstvollen Reliefs versehen. Der Ausflug hat sich definitv gelohnt, da die grasueberwachsenen Tempel wunderschoen anzusehen waren.






PRE RUP
Tempelberg im Stil des oestlichen Mebons. Er war der zweite errichtete Tempel, den die Khmer nach dem Umzug der Hauptstadt von Roluos nach Angkor gebaut haben.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen